Über Marcus Koch

Autor von „Ich dachte, ich hab's im Griff“

Marcus Koch mit seinem Buch

Mein Name ist Marcus Koch.

Lange Zeit war Alkohol ein fester Bestandteil meines Lebens.

Früher gehörte er einfach dazu. In der Jugend mit Freunden, später nach der Arbeit und irgendwann fast jeden Tag.

Wie viele andere Menschen habe ich mir lange eingeredet, dass ich alles im Griff habe.

Ich war selbstständiger Glasermeister, technischer Fachwirt, führte einen eigenen Betrieb mit Mitarbeitern und absolvierte weitere Ausbildungen.

Nach außen funktionierte alles.

Doch Alkohol interessiert sich nicht dafür, wie erfolgreich jemand ist.

Er interessiert sich nicht für Berufe, Abschlüsse oder Lebensläufe.

Er nimmt sich seinen Platz, wenn man ihn lässt.

Bei mir wurde Alkohol irgendwann zur Antwort auf alles.

Auf Stress.

Auf Sorgen.

Auf schlechte Tage.

Zum Schluss schien er jede Wunde zu heilen.

In Wirklichkeit hat er sie nur betäubt.

Nach zwei Entzügen – einem ambulanten und einem stationären – trank ich anschließend sogar noch mehr als zuvor.

Fast zehn Jahre lang bestimmte Alkohol große Teile meines Lebens.

Irgendwann wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen konnte.

Bevor ich daran zugrunde ging, zog ich die Notbremse.

Dieses Buch ist aus meinen Gedanken und aus vielen Gesprächen mit Menschen entstanden, die zu viel trinken.

Menschen, die kämpfen.

Und leider auch Menschen, die den Absprung vielleicht nie schaffen werden.

Viele Alkoholratgeber haben mir nie wirklich geholfen.

Oft ging es nur um Verbote.

Um Regeln.

Und um die Botschaft:

„Du darfst nicht trinken.“

Für mich lautet die wichtigere Frage:

Warum trinken wir überhaupt?

Deshalb habe ich „Ich dachte, ich hab's im Griff“ geschrieben.

Nicht als Lehrbuch.

Nicht als Therapie.

Sondern als ehrlichen Gedankenkanal von einem Menschen zum anderen.

Zum Buch auf Amazon
← Zurück zur Startseite